JOHANNES LUDWIG

YOGA / AUFSTELLUNGEN / FORSCHUNG

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johannes ludwig

NEWS

Yoga Retreats auf Morotai, Indonesien
im August und September 2018

Im August und September werde ich auf einer wunderschönen Insel in Indonesien zwei Retreats mit den Titeln "Yoga and Mindfulness" (drei Tage) und "The 8 stages of Yoga" (fünf Tage) geben. Anmeldung und Information bald unter: http://moromadoto.com/

Termine 2018

Ich arbeite regelmäßig mit der Aufstellungsmethode in Einzel- und Gruppensettings im Yogastudio Ahimsa, München und unterrichte dort ebenso Yoga im Einzel- und Gruppenunterricht. Bei Interesse schreiben Sie mir einfach eine kurze E-Mail: welcome@johannesludwig.net

Seminar "Aufstellungen, was ist das?"
am 27.5.18 in München

Auf diesem eintägigen Seminar wird Raum gegeben, sich erstmals in Stellvertreterrollen einzufühlen oder eine eigene Aufstellungen zu machen. Ein entsprechender Grundüberblick zur Theorie und Praxis der Methodik wird gegeben. Weitere Infos unter: https://www.facebook.com/events/368460770320456/

IIPE Konferenz 2017 in Innsbruck

Auf der diesjährigen IIPE Konferenz im September, organisiert vom International Institute on Peace Education, der Universität Innsbruck und der Universität Cambridge, werde ich zusammen mit zwei KollegInnen unserer Forschungsgruppe einen Workshop mit dem Titel "The constellation of the intention as an elicitive research method" leiten. Weitere Informationen zur Konferenz finden sich unter: http://i-i-p-e.org

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PRAXIS

Praktische Arbeit

In der Praxis arbeite ich mit einer Kombination von Yoga, Achtsamkeit und Aufstellungsarbeit. Warum?
Kaum eine köperorientierte Therapieform weist ein so profundes Wissen über psychosomatische Prozesse auf, wie es im Yoga und in buddhistischen Lehren gefunden werden kann. Durch ein mangelndes Verständnis von Trauma kann es jedoch leicht passieren, dass gewisse körperliche und psychische Signale falsch interpretiert werden und deswegen eine innerpsychische Spaltung nicht erkannt wird. Durch die Schaffung von Bewusstsein für die eigenen, psychischen Verstrickungen durch Aufstellungen wird die Yogapraxis um essentielle Bereiche erweitert und kann somit - wie ursprünglich gedacht - ihre ganzheitliche Wirkung entfalten. Des Weiteren unterstützten Achtsamkeitsarbeit und Yoga psychotherapeutische Prozesse durch ihr ganzheitliches Verständnis von Realität, was wiederum eine echte Transformation von Leiden und Trauma ermöglicht. Richtig kombiniert wirken die verschiedenen Methoden somit komplementär und verleihen der Arbeit mit der jeweils anderen Methode einen größeren Tiefgang.

Bewusstseinsarbeit oder Therapie?

Je nach Wunsch des/der KlientIn lege ich den Schwerpunkt bei der Arbeit auf die Methode, die ihm oder ihr am nächsten liegt oder mir der er/sie am liebsten arbeitet. Ich unterscheide dabei nicht zwischen Therapie oder einem Weg zur Selbsterkenntnis, beides führt im besten Falle zum selben Ziel. Längerfristig ist eine Arbeit mit allen Methoden jedoch aus ganzheitlicher Sicht ratsam. Einen kurzen Überblick, wie sich die einzelnen Methoden einsetzen lassen, finden Sie unter dem Punkt „Methoden und Forschung“. Ich passe alle Übungen, egal ob es sich um Yoga oder Achtsamkeitsarbeit handelt, immer an den Übenden und seine persönlichen Grenzen an. Wenn Sie sich noch weiter die für theoretische Hintergründe der Methoden interessieren, steht Ihnen zudem mein Buch zum kostenlosen Download zur Verfügung. Falls weitere Fragen entstehen sollten, melden Sie sich einfach persönlich unter welcome@johannesludwig.net bei mir.

PERSÖNLICH

Ich bin 1986 in München geboren und studierte an der Universität Wien und der Universität für Angewandte Kunst „Soziales Unternehmertum, Soziale Veränderung und Visuelle Kultur“ an über sieben verschiedenen Fakultäten. Ich habe für dieses individuelle Bachelorstudium selbst das Curriculum verfasst und es ebenso selbst benannt (Sonderverfahren gemäß des Österreichischen Universitätsgesetzes § 55). Darüber hinaus war ich während meines Studiums als Musiker im klassischen, chorischen Gesang (u.a. in der Wiener Staatsoper zusammen mit den Wiener Philharmonikern) als auch als Schlagzeuger wie z.B. in der Funk/Hip-Hop Band „Butch Coolidge“ aktiv.
Als mir die Bedeutung inner- und zwischenmenschlicher Beziehungen immer mehr vor Augen geführt wurde, begann ich im Jahr 2009 mein Studium am UNESCO Chair for Peace Studies der Universität Innsbruck mit Schwerpunkt transpersonaler/humanistischer Psychologie und graduierte mit der Arbeit „Bewusstsein und Körper. Verbindungslinien zwischen Yoga, Buddhismus und Psychotherapie“ zum Master of Arts. Darüber hinaus lernte ich Yoga bei Srikumar (Kerala/Indien), Sriram (München/Deutschland) und Adriana Rocco (Florenz/Italien). Im Jahr 2013 schloss ich die drei-jährige Yoga-Therapie Ausbildung unter Leitung von Sriram sowie die Ausbildung im Bereich der mehrgenerationalen Psychotraumatologie (Trauma-Aufstellungen) bei Franz Ruppert in München ab. Währenddessen setzte ich meine Forschung am Lehrstuhl für Angewandte Bewusstseinwissenschaften der Abteilung für Psychosomatische Medizin des Universitätsklinikums Regensburg fort. Im Jahr 2014 gründete ich schlussendlich die Consciousness Research Group, eine Intervisions- und Forschungsgruppe zur Weiterentwicklung therapeutischer Methoden und Theorien der Angewandten Bewusstseinsforschung. Neben meiner Forschungstätigkeit arbeite ich heute praktisch mit der Aufstellungsmethode, Yoga sowie mit Techniken aus der buddhistischen Psychologie/Psychotherapie nach Thich Nhat Hanh in München Schwabing.

VERÖFFENTLICHUNGEN

Bewusstsein und Körper

In dieser Arbeit stelle ich die theoretischen Hintergründe der Methoden vor, mit denen ich in meiner Praxis arbeite. Dabei habe ich mich intensiv mit der buddhistischen Lehre Thich Nhat Hanhs, dem Yoga in der Tradition R. Srirams und der mehrgenerationalen Psychotraumatologie Franz Rupperts auseinandergesetzt und die drei Schulen verglichen. Das Hauptaugenmerk lag bei diesem Vergleich auf der Funktionsweise des menschlichen Bewusstseins, der Entstehung menschlichen Leidens und Traumata sowie der Verbindung zwischen Bewusstsein und Körper. Das Buch steht hier zum kostenlosen Download zur Verfügung.

„Das Werk ist sehr gut geschrieben und ich hoffe, es wird auch anderweitig Anklang finden“

Sriram, Yoga-Lehrer und Autor

„Eine sehr beeindruckende Arbeit“

Prof. Dr. Franz Ruppert

„Der Autor arbeitet buchstäblich transrational: Er erschließt die konventionellen Felder des rationalen Wissenschaftens und er geht darüber hinaus. Das ist riskant, aber es ist ihm sehr gut gelungen.“

Prof. Dr. Dr. Wolfgang Dietrich

„Ein interessanter Ansatz, der es Wert ist, weiterverfolgt zu werden“

Prof. Dr. Thilo Hinterberger

METHODEN & FORSCHUNG

Sowohl in meiner Praxis als auch in meiner Forschung arbeite ich mit folgenden Methoden:

Yoga

Im klassischen Yoga lassen sich verschiedenste Techniken zur Arbeit mit dem Körper und dem menschlichen Bewusstsein finden. Sie reichen von Körperhaltungen (asana) bis hin zu Konzentrations oder Meditationsübungen (dharana oder dhyana). Das Wissen über den Körper und das menschliche Bewusstsein geht in diesem Zusammenhang weit über das der meisten körperorientierten Therapieformen hinaus und lässt sich auf vielfältigste Weise in die praktische Arbeit einbinden. Das beginnt mit der spezifischen Anpassung von Körperhaltungen an den/die Übende(n) und reicht bis hin zu subtileren Formen der Körper- und Bewusstseinsarbeit, wie der Arbeit mit dem Atem oder der Meditation.

Aufstellung des Anliegens

Die Aufstellungsmethode ist ein faszinierendes Verfahren, mit dem es möglich ist, unterbewusste (Beziehungs-) Dynamiken bewusst zu machen. Dies geschieht durch die Aufstellung von GruppenteilnehmerInnen in einem Gruppensetting oder durch die Verwendung von Bodenmarkern in der Einzelsitzung. Die Rolle des Anliegen(satzes) ist dabei zentral, da es der Aufstellung die Richtung vorgibt. Es wird von der KlientIn selbst gewählt und kann den verschiedensten persönlichen Bereichen entspringen, angefangen bei Themen hinsichtlich Beziehung oder Familie, bis hin zu gesundheitlichen oder beruflichen Fragestellungen. Da bei der Entwicklung der Methode verstärkt trauma- und bindungstheoretische Zusammenhänge berücksichtigt wurden, eignet sich diese Art der Aufstellung sehr gut, um an inneren Spaltungen und generationenübergreifenden Dynamiken, wie an der Verstrickung in ein Trauma der eigenen Vorfahren, zu arbeiten.

Achtsamkeitspraxis

Die zenbuddhistische Praxis in der Tradition Thich Nhat Hanhs bietet eine Vielzahl einfacher und sehr effektiver Techniken, die sich neben der therapeutischen Arbeit in der Praxis sehr gut im Alltag anwenden lassen. Dies unterstützt längerfristig nicht nur die Integration schwieriger Emotionen und Leiden/Trauma, sondern hilft auch dabei, zu einem bewussteren Umgang mit sich selbst und seiner Umwelt zu gelangen. Der Hauptfokus liegt bei dieser Methode auf der Achtsamkeitspraxis und bindet ähnlich wie im Yoga die Arbeit mit dem Atem und dem Körper mit ein.

Im Laufe der Zeit wurde mir immer deutlicher wie hervorragend sich diese Methoden selbst für die Forschung einsetzen lassen. Sie fördern nicht nur intellektuelles Wissen ans Tageslicht, sondern mit ihnen lässt sich, wie das Rosmarie Anderson oder William Braud in der Tradition humanistischer oder transpersonaler Psychologie beschreiben würden, sehr gut ganzheitlich wissenschaftlich arbeiten. Dies mit einbeziehend und der Begrenzung moderner und postmoderner Forschungsansätze bewusst, forsche ich nach dem transrationalen Ansatz des UNESCO Chairs for Peace Studies der Universität Innsbruck mit seiner elicitiven Forschungsmethodik, die den Körper und die Psyche auf allen Ebenen mit in die Forschung mit einbinden. Weitere Informationen dazu finden Sie auf der Homepage des UNESCO Chairs der Universität Innsbruck.

Adresse:
Yogastudio Ahimsa
Amalienstraße 41 (Innenhof)
80799 München / Maxvorstadt

Telefon:
0049 (0) 1575 13 089 41
Mail:
welcome@johannesludwig.net
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